Team Niner-Mainstreet42
Mainstreet42 unterstützt Rennfahrer welche die Marke Niner in der Schweiz an Veranstaltungen sowie in ihrer unmittelbaren Umgebung durch ihre Persönlichkeit bekannt machen. In diesem Blog berichten die Fahrer über ihre Erlebnisse beim Training, beim Diskutieren mit Freunden und Interessierten sowie bei Renneinsätzen. Hinter dem Shop und Testcenter Mainstreet42 steht Simon Ruchti der mit der Firma Ruchti Bicycle unter anderem die Marke Niner importiert. Wenn Du mehr über die Aktivitäten für Biker interessiert bist, ist Facebook der richtige Ort um sich zu informieren.
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Niner-Mainstreet42s Blog
Juli, und noch kein Rennen gefahren ...
von Niner-Mainstreet42 am 17.07.2011 16:09:41
An diese Bike-Saison werde ich mich noch lange erinnern, aber im negativen Sinn. Konnte ich die letzten 5 Saisons ohne nennenswerte Verletzungen und Krankheiten geniessen, massierten sich diese im 2010/2011.
Angefangen in der ersten Woche Dezember 2010 als ich mit dem regelmässigen und gezielten Training anfing mit einem 2Peak-Trainingsplan. Nachdem ich mir einen neuen Jogging-Schuh gekauft hatte, absolvierte ich am nächsten Tag meine erste Trainingseinheit. Bereits nach 300 Metern war Schluss. Ich hatte ein grosses Loch im Belag übersehen und knickte den linken Fuss ab. Der Arzt diagnostizierte ein gerissenes bzw. angerissenes Band. Mit einer Schiene und Schmerzmitteln nahm ich die verordnete Ruhepause in Angriff.
Anfangs Januar nahm ich das Training wieder auf - immer noch mit Schiene am Fuss (Auch im Mai 2011 konnte ich beim Ausclicken aus den Pedalen diese Verletzung noch spüren). Ende Januar flog ich geschäftlich nach China - eigentlich eine super Gelegenheit um viele Trainingseinheiten (Kraft) im Studio zu absolvieren. Die Mischung aus Jet-Lag, schlechter Schlaf, eisiger Kälte und irgendetwas im Essen machte mir dann einen Strich durch das Vorhaben. Der Arzt diagnostizierte eine bakterielle Infektion. Das hiess Antibiotika und andere Arzneimittel. Wiederum ein voller Stop in der Trainingsplanung mit einigen Wochen Ruhe.
Bis zum Trainingslager in der ersten Mai-Woche konnte ich eine gute Grundlage erarbeiten und fühlte mich sehr gut. Einzig ein permanenter Husten der mit Hustensaft nicht zu lindern war und damit verbundene Schwierigkeiten beim Atmen an der Schwelle banden mich ein bisschen zurück. Am zweiten Tag des Trainingslagers merkte ich, dass ich nicht so schnell fahren konnte wie gewohnt (Puls). Am Abend waren die Atemwege verstopft und eine heisse Stirn kündete Unheil an. Ein Arztbesuch nach der vorzeitigen Rückreise klärte auf, dass ich eine fortgeschrittene Lungenentzündung hatte. Damit war auch klar, dass der Husten (mit weissen Auswurf) das einzige Signal für diese Erkrankung war. Wiederum Trainingsstopp für 3 Wochen bzw. 4 Wochen. Damit war auch klar, dass ein Start am Monte Generoso und in Estavayer nicht in Frage kam.
Nun bin ich wieder Fit und fühle mich bereit ein Rennen in Angriff zu nehmen. Eine Trainingseinheit in dieser Woche über 95 Kilometern und 3000 hm mit einer respektablen Zeit stimmt mich zuversichtlich. Es ist ganz klar, dass ich viel verloren habe und ich noch einige Zeit brauchen werde um den Rückstand wettzumachen - wenn das überhaupt noch möglich ist. Denn mein Zeitbudget ist extrem limitiert was ein Aufholen eigentlich nicht möglich macht.
In diesem Sinne - wünsche ich allen eine unfall- und krankheitsfreie Saison!
Gruss Cyrill
Angefangen in der ersten Woche Dezember 2010 als ich mit dem regelmässigen und gezielten Training anfing mit einem 2Peak-Trainingsplan. Nachdem ich mir einen neuen Jogging-Schuh gekauft hatte, absolvierte ich am nächsten Tag meine erste Trainingseinheit. Bereits nach 300 Metern war Schluss. Ich hatte ein grosses Loch im Belag übersehen und knickte den linken Fuss ab. Der Arzt diagnostizierte ein gerissenes bzw. angerissenes Band. Mit einer Schiene und Schmerzmitteln nahm ich die verordnete Ruhepause in Angriff.
Anfangs Januar nahm ich das Training wieder auf - immer noch mit Schiene am Fuss (Auch im Mai 2011 konnte ich beim Ausclicken aus den Pedalen diese Verletzung noch spüren). Ende Januar flog ich geschäftlich nach China - eigentlich eine super Gelegenheit um viele Trainingseinheiten (Kraft) im Studio zu absolvieren. Die Mischung aus Jet-Lag, schlechter Schlaf, eisiger Kälte und irgendetwas im Essen machte mir dann einen Strich durch das Vorhaben. Der Arzt diagnostizierte eine bakterielle Infektion. Das hiess Antibiotika und andere Arzneimittel. Wiederum ein voller Stop in der Trainingsplanung mit einigen Wochen Ruhe.
Bis zum Trainingslager in der ersten Mai-Woche konnte ich eine gute Grundlage erarbeiten und fühlte mich sehr gut. Einzig ein permanenter Husten der mit Hustensaft nicht zu lindern war und damit verbundene Schwierigkeiten beim Atmen an der Schwelle banden mich ein bisschen zurück. Am zweiten Tag des Trainingslagers merkte ich, dass ich nicht so schnell fahren konnte wie gewohnt (Puls). Am Abend waren die Atemwege verstopft und eine heisse Stirn kündete Unheil an. Ein Arztbesuch nach der vorzeitigen Rückreise klärte auf, dass ich eine fortgeschrittene Lungenentzündung hatte. Damit war auch klar, dass der Husten (mit weissen Auswurf) das einzige Signal für diese Erkrankung war. Wiederum Trainingsstopp für 3 Wochen bzw. 4 Wochen. Damit war auch klar, dass ein Start am Monte Generoso und in Estavayer nicht in Frage kam.
Nun bin ich wieder Fit und fühle mich bereit ein Rennen in Angriff zu nehmen. Eine Trainingseinheit in dieser Woche über 95 Kilometern und 3000 hm mit einer respektablen Zeit stimmt mich zuversichtlich. Es ist ganz klar, dass ich viel verloren habe und ich noch einige Zeit brauchen werde um den Rückstand wettzumachen - wenn das überhaupt noch möglich ist. Denn mein Zeitbudget ist extrem limitiert was ein Aufholen eigentlich nicht möglich macht.
In diesem Sinne - wünsche ich allen eine unfall- und krankheitsfreie Saison!
Gruss Cyrill
Antworten
RE: Juli, und noch kein Rennen gefahren ...
von Hickerklicker am 01.08.2011 18:19:32
Auweia, das klingt nach einer üblen Durststrecke. Aber sei froh, vorbei ist vorbei und jetzt gehts los. Viel Spass bei den naechsten Rennen und immer auf den Koeper hoeren. Die naechste Saison kommt bestimmt.
thumbgeschiftet, leichtgebaut, grossgerollt
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August 2011
Juli 2011